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 Leuchttürme

 

Neben dem Reisen und der Fotografie sind Leuchttürme eine weitere Leidenschaft von mir. Inzwischen habe ich auch in meiner Fotosammlung eine große Anzahl von Leuchttürmen, ins besondere aus Schottland, Spanien, Niederlanden und Island.

 

Allgemeines

Leuchttürme sind Seezeichen, die den Schiffe zur Orientierung dienen.

Die ersten Leuchttürme gibt es schon seit dem Altertum, der berühmteste unter ihnen war der Pharos von Alexandria, einer der sieben Weltwunder. Wahrscheinlich war auch der Koloss von Rhodos ein Leuchtturm, was aber nicht  bewiesen ist.

Später waren es wahrscheinlich  Frauen, die die ersten Leuchtfeuer entzündet haben, damit ihre Männer, Söhne oder Brüder den sicheren Hafen wieder fanden. Damit das Licht besser gesehen werden konnte, baute man irgendwann Türme aus Stein oder Holz. Auf deren Plattform brannte dann das Feuer, das meistens aus Holz oder Stroh bestand. Auch die Römer und die anderen Völker, deren Länder am Meer lagen bauten Leuchttürme. Dies bedeutet, das die Seefahrer irgendwann nicht mehr wussten, ob Sie sich schon im Heimatgewässer befanden. Ebenso wurden diese Leuchtfeuer dafür genutzt, Schiffe auf Riffe oder Sandbänke zu locken, um die Schiffe aus zu rauben. Diese Probleme konnten erst später gelöst werden. Als das Feuer durch Steinkohle ersetzt wurde, wurde die Reichweite der Lichter deutlich verbessert, die Sichtweite betrug nun 10 km. Ein weiteres Problem der offenen Feuer war, dass sie gut brannten, wenn das Wetter schön war, aber wenn es regnete und stürmte, brannte das Feuer nur sehr schwer. Eine deutliche Verbesserung war die Erfindung des Schweizer Aime Argand, die Argand´sche Öllampe.  Der Vorteil dieser Lampe war, dass man dieses Licht vor Wind und Wetter schützen konnte. Das Brennmaterial war leichter und besser zu transportieren und auch die Reichweite verdoppelte sich. Später wurde diese Art von Lampe mit Gas betrieben.

Es gab noch zwei weitere Entwicklungen, die die Seefahrt sicherer machten, die Fresnel-Linse und der elektrische Strom. Die Fresnel Linse bündelt das Licht so, das sich die Lichtausbeute  auf ca. 80 % erhöhte. Heute werden hauptsächlich Xenon- Lampen benutzt, deren Lichtquellen so stark sind, dass die Fresnel Linsen nicht mehr benötigt werden.

Die Unterscheidbarkeit hat sich dank heutiger Technik so weit entwickelt, dass jeder Leuchtturm seine eigene Kennung hat. Ebenso gibt es kaum noch Leuchtturmwärter, da fast alle Leuchttürme automatisiert sind. Als einziger Staat Europas unterhält Frankreich noch Leuchtturmwärter.

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